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Über uns



Dietmar A. Brehmer, Kattowitzer, Pädagoge, Soziologe

- Gründer und langjähriger Vorsitzender der Deutschen Gemeinschaft "Versöhnung und Zukunft“

- Gründer und Vorsitzender des Oberschlesischen Wohlfahrtsverbandes

- Stellenvertretender Vorsitzender des Hauptrates der Deutschen Oberschlesier

- Autor und Realizator des Oberschlesischen Magazins der Deutschen Minderheit "Versöhnung und Zukunft" in Polnischen Rundfunk Katowice (seit 1991)

- Chefredakteur der Zeitschrift der Deutschen in Polen „Hoffnung“

- Stipendiat der Friedrich Naumann Stiftung

- Mitglied der Polnischen Nationalmannschaft in der Leichtathletik (100 m - 10,5 s) und Fechten (Säbel, Bronzemedaille bei den Meisterschaften von Polen)


Wie wurde die Deutsche Minderheit in Polen nach Rundem Tisch organisiert

Wie es wirklich war

Nach der Aktion von Sammeln der Unterschriften der Deutschen in Polen im Jahr 1990 und der Geburt der ersten nicht formellen Gruppen der deutschen Minderheiten ist aus der Initiative von Dietmar Brehmer und Heinrich Kroll der Zentralrat der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen einberufen, zu dem Herr Dietmar Brehmer, Herr Georg Brylka, Herr Henryk Kroll, Herr Karl Nossol und Herr Friedrich Sikora gehörten. Als Generalsekretär wurde Dietmar Brehmer ausgewählt und der Sitz des Zentralrates und sein Büro war damals in Katowice, ul. Mlynska 2. Den Sitz wollte man später zu einem der Orte zwischen Oppeln und Katowice verlegen, die Vorschläge gingen an Gleiwitz und Groß Strehlitz.

Der Rat wurde in Bachweiler (in polnisch Zawada) nähe Gleiwitz (Gliwice) ausgewählt und einem Monat später in Katowitz gesetzt. Der Chef des Protokolls aus der Sitzung in Bachweiler war Frau Edeltraud Muschalik aus Beuthen (Bytom). Während der Sitzung des Rates war ein Journalist „Die Zeit“ Herr Thomas Kleine-Brockhoff anwesend, der ein ausführlichen Artikel in dieser Zeitung schrieb (ein Artikel zum Herunterladen befindet sich auf der Seite  http://www.zeit.de/1990/41/der-schleichende-anschluss).

Der Name des Zentralrates der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen (Abkürzung  CRSNwRP) hat Dietmar Brehmer dem Henrik Kroll vorgeschlagen und die anderen Mitglieder des Präsidiums haben den Namen angenommen. Ab sofort hat der Zentralrat dem Namen der Zentralrat der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben. Der Name verweist auf die bestehenden Gremien der Juden und Roma in Deutschland - Zentralrat.

Der Hauptzweck des Zentralrats (CRSNwRP) war Initiativen der deutschen Volksgruppe zusammenbinden und sie gegenüber der polnischen und der deutschen Regierung zu vertreten. Die Initiative hat die Anerkennung sowohl von der polnischen Regierung - Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki und der deutschen Regierung - Vizekanzler und Außenminister Hans-Dietrich Genscher   gewonnen. Die Initiative des Zentralrats hat breite Anerkennung in Deutschland und Polen gewonnen. Eine Reihe von Tageszeitungen wie „Gazeta Wyborcza“, „Tygodnik Powszechny“, „Wprost“, „Życie Warszawy“, „Dziennik Zachodni“, „Trybuna Śląska“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Süddeutsche Zeitung“, „Der Spiegel“ und „Die Zeit“ widmete zu dieser Veranstaltung seine Spalten an den Titelseiten über Politik. Die Ratsmitglieder gaben Dutzende von Interviews, einschließlich der ersten und zweiten deutschen Fernsehprogramm. Es ist zu betonen, dass die Mitglieder des Rates, vor allem die Mitglieder des Präsidiums des Rates kooperierten perfekt miteinander und sie hielten einen engen persönlichen Kontakt.

Beim Rat war eine Gruppe von Beratern mit Prof. Andrzej Brożek, Historiker, Schriftsteller, Publizist, Journalist; Paul Barteczko, Journalist, Autor, Verlag der Presse und Andrzej Żak ernannt worden, später war Professor Gerhard Bartodziej hinzu kooptiert.

Die Sitzungen des Präsidiums des Rates fanden in Katowice einmal pro Woche statt. Der schlesische Woiwode Wojciech Czech hat die Mitglieder des Präsidiums für stundenlangen Sitzungen zu seinem Büro eingeladen. Besprochen waren die Angelegenheit der Zusammenarbeit der deutschen Minderheit mit staatlichen und lokalen Behörden im Lichte der Idee der Entwicklung der Zivilgesellschaft und die Rolle der kulturellen Entwicklung und vor allem die Entwicklung der deutschen Sprache.

Diese Art von Basis, mutigen und kreativen Vorschlägen stieß jedoch mit ernsthaften Widerstand des deutschen Bundes der Vertriebenen, der sich die Rechte auf die Vertretung von Deutschen in Polen angemäßen hat. Der Generalsekretär des Rates Dietmar Brehmer hat den Rat auf die deutsch-polnische Versöhnung gerichtet, basierend auf Traditionen der deutschen Minderheit in Polen aus der Zwischenkriegszeiten (Edward Pant, Senator Deutschen in Polen in der Zwischenkriegszeit - "Loyalität liegt im deutschen Wesen, ist auch jedem Auslanddeutschen charakterzug"), die sich mit einer vernichtenden Kritik der führenden Politiker des Bundes der Vertriebenen (Hubert Czaja, Herbert Hubka und Hartmut Koschik) traf.

Im Sommer 1991 besuchte die Delegation des Zentralrats auf der Jahrestagung des Bundes der Vertriebenen in Würzburg, wo der Generalsekretär Dietmar Brehmer eine Ansprache gehalten hat, und über das Prinzip der Loyalität und der Selbstbestimmung der deutschen Volksgruppe in Polen besonders betonte. Kurz nachdem sprach Blasius Handschuh in einem ganz anderen Ton. Das Auftreten von Brehmer ist mit der Anerkennung von Hans-Dietrich Genscher und dem Botschafter von Deutschland in Polen Günter Knackstedt erlangen, aber auf der anderen Seite, mit stärker Kritik des Bundes der Vertriebenen, besonders von der Seite von Herbert Hubka.

Die Aktivisten des Bundes der Vertriebenen, die damals die wichtige politische Kraft in Deutschland waren und große Unterstützung von sowohl CSU und CDU, machten ihre Bemühungen, die Mitglieder der deutschen Minderheit zu beeinflussen, um aus dem Verwaltungsrat des Zentralrats der Generalsekretär zu eliminieren und sogar die ganze Arbeit des Zentralrats der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen zu ruinieren. Als Erster hat sich Georg Brylka dem Druck unterziehen, deren Aktionen zum Zerfall des Zentralrats führten. Georg Brylka kam zu dem Büro des Zentralrats in Katowice mit einen Brief des Bundes der Vertriebenen und Unterschriften der anderen Mitglieder des Verwaltungsrats mit der Aufforderung an Hingabe von Stempeln des Zentralrats. Es kam zum Neuwahl in Breslau und Wählen einen neuen Vorstand, dessen Vorsitzen der Blasius Handschuh gewählt wurde (Dietmar Brehmer wurde als Vorstandsmitglied wieder gewählt).

Nach den Gesprächen der Delegierten des Präsidiums Dietmar Brehmer, George Brylka, Friedrich Sikora und Karl Nossol (der verstorbene Bruder des Erzbischof Alfons Nossol) mit dem deutschen Botschafter Günter Knackstedt und in Anwesenheit der Außenminister in der Regierung von Tadeusz Mazowiecki - Herr Starczewski, wurde die Delegation des Zentralrats der Deutschen Gesellschaften in Polen zu Gespräche in Bonn mit Bundeskanzler Helmut Kohl und anderen führenden Politikern in Deutschland eingeladen.

Der Chef der Delegation war Dietmar Brehmer.

Vor der Reise nach Deutschland entschloss das Präsidium des Zentralrats dutzende Vorschläge und Forderungen für die deutsche Seite einzuarbeiten, die das Prinzip der Zusammenarbeiten und Finanzierung der deutschen Minderheit in Polen zu bestimmen. Der Initiator der Entwicklung dieser Vorschläge war Dietmar Brehmer, der die Beratungsgruppe aus Professor Andrzej Brożek, Historiker, Schriftsteller, Publizist, Journalist; Paul Barteczko, Journalist, Autor, Verlag der Presse; Andrzej Żak ernannt worden, später war Professor Gerhard Bartodziej hinzu kooptiert.

Das Dokument unter den Namen Memorial des Zentralrates der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen richtete mehrere wichtige Anforderungen an die Beteiligten, d.h. an die deutsche und polnische Regierung.

Die Delegation in Personen von Brehmer, Sikora, Brylka führte mehrere Gespräche über die Anforderungen des Zentralrates mit dem deutschen Botschafter Günter Knackstedt und Staatssekretär in der Regierung von Herrn Mazowiecki - Herrn Stefan Starczewski. Von der Seite unserer Regierungspartnern wurden unsere Vorschläge mit Verständnis und Akzeptanz (Starczewski war zuvor Mitglied des Helsinki-Komitees für Menschenrechte) angenommen.

Das Memorial wird noch zwei Wochen lang überarbeitet und nach seiner vorläufigen Abnahme durch den Botschafter und den Staatssekretär wird es der Regierung von Deutschland auf die Hände von Bundeskanzler Kohl gestellt.

Einzigartiges Foto des ersten Vorstand Gremium - Präsidium des Zentralrates der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen

Mitglieder des Ersten Präsidiums des Zentralrates der Deutschen Gesellshaften in der Republik Polen, von links Henryk Kroll, Dietmar Brehmer - Generalsekretär, Friedrich Sikora, Karl Nossol (Bruder des Erzbischofs Alfons Nossol) und Georg Brylka, Kattowitz Anfang 1991

Präsidium des Zentralrates der Deutschen Gesellschaften in der Republik Polen in Würzburg - das erste Interview für ZDF, der zweite von links Friedrich Sikora, Henryk Kroll, Dietmar Brehmer, Georg Brylka, Sommer 1991


Das gesetzliche Ziel der Deutschen Gemeinschaft "Versöhnung und Zukunft" ("V und Z“), die am 1. Februar 1991 ins Leben gerufen worden war, ist es, das Bilden ein Bindeglied zwischen der deutschstämmigen Bevölkerung und der polnischen Gesellschaft. Diese Ziele umfassen u.a. Pflege der deutschen Sprache, Kultur und Geschichte, durch Organisation der Sprach- und Lehrkurse in Deutsch. Die Deutsche Gemeinschaft arbeiten an der Wiedergeburt der deutschen Kultur und der deutschen Sprache in Oberschlesien.

Die Deutsche Gemeinschaft "Versöhnung und Zukunft" hat seine eigene zweisprachige Monatszeitung (Hoffnung - seit 1993), ihre eigene zweisprachige Radiosendung in Polnischen Rundfunk Katowice (Oberschlesisches Magazin der Deutschen Minderheit Versöhnung und Zukunft - seit 1991) sowie eine Filiale des Staatsarchivs (Materialien über die Geschichte und Aktivitäten der Deutschen Minderheit in Polen). Die Deutsche Gemeinschaft ist Mitbegründer der deutsch-polnischen Gymnasium in Zabrze Names Königin Jadwiga, hat seinen eigenen Sportverein - Fußballabteilung (Viertel-Finale der National Meisterschaft 2008 in der Schweiz.). Die Deutsche Gemeinschaft organisiert die Betreuung von Obdachlosen in eigenem Sozialzentrum (Katowice, ul. Jagiellońska 19) sowie verfügt über ein Heim und ein Erwärmungsraum für die Obdachlose. An Obdachlosen werden täglich warme Mahlzeiten verteilt (150 Tausend Mahlzeiten pro Jahr).

Ständig finden Deutschkurse, deutsche Studententheater und eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen statt.

Für die Anhänger werden Abende mit Poesie von Joseph von Eichendorff im "Weißen Zimmer" der Deutschen Gemeinschaft "Versöhnung und Zukunft“,  Vorlesungen über die Geschichte von Oberschlesien und über berühmte Schlesier der deutschen Herkunft organisiert.

Während der Sommerferien werden Kolonien auf der dänischen Insel Romo für Mitglieder und Unterstützer der Deutschen Minderheit in Woiwodschaft Schlesien organisiert.

Im Jahr 2012 betrug die Zahl der Mitglieder des Vereins 14122.
Die Deutsche Gemeinschaft wird von der deutschen Seite (äußer Tageszeitungen und zwei Wochenzeitungen Der Spiegel und Die Welt) nicht finanziert.

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